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Staudenmischpflanzungen, Biodiversitätsmischpflanzungen

Staudenmischpflanzungen sind Pflanzsysteme, die eine ganzjährige, attrak­tive, abwechslungsreiche und zugleich pflegeleichte Begrünung von grösseren Flächen in Parks, entlang von Strassen, aber auch in Privatgärten erlauben. Erprobte Mischpflanzungen sind die einfachste Möglichkeit, eine vielgestaltige und dynamische Staudengemeinschaft auf definierten Standorten per «Baukastensystem» zu etablieren. Das dauerhafte Gerüst dieser Pflanzenkompositionen bilden dabei langlebige Stauden (sogenannte C und S­-Strategen). Kurzlebige Stau-den (sogenannte R-­Strategen) setzen schon im ersten Jahr wertvolle Blühakzente und schliessen Lücken in den kommenden Jahren durch ihr Versamen. So ergänzen sich Arten mit unterschiedlichen äs-thetischen Merkmalen, Lebensformen, Wuchs höhen und Ausbreitungsstrategien zu einem weitgehend selbst regulierenden System. Der Pflegeaufwand wird dadurch ab dem 3. Standjahr sehr gering gehalten. Staudenmischpflanzungen bestehen in der Regel aus 15–20 Arten mit Stauden und Zwiebelpflanzen:

  • ca. 5–15 % Gerüstbildner (hohe Stauden, Leitstauden, Solitärs)
  • ca. 30–40 % Begleitstauden (halbhohe Stauden) sowie
  • mindestens 50 % Bodendeck­stauden (niedrige Stauden)• Sowie 25 und mehr Blumenzwiebeln pro Quadratmeter.

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Übersicht der wichtigsten Staudenmischpflanzungen: Die «Daepp Biodiversitäts­ Pflanzenmischungen» sind Pflanzsysteme, welche mithelfen die Biodiversität im Siedlungsraum zu erhöhen: Jede Mischung ist für eine Grundfläche von 4 m2 und die Stauden­ Hecken für 2 Laufmeter ausgelegt. Die Flächen können von dieser Grundeinheit aus beliebig vervielfacht oder verkleinert werden. Zurzeit forschen wir bei Gartenpflanzen Daepp an neuen Pflanzsystemen für Klimagärten.








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